„Die europäischen Schulden dürfen nicht vergemeinschaftet werden“ ‒ Gespräch mit Thomas Schmatz, Vorsitzender der Mittelstands-Union München und Stellvertretender Landesvorsitzender

Mittelständische Unternehmen sind der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft: Über 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler. Sie erwirtschaften mehr als die Hälfte unserer Wertschöpfung, stellen fast 60 Prozent aller Arbeitsplätze und rund 80 Prozent der betrieblichen Ausbildungsplätze bereit. Gleichzeitig ist der Mittelstand der wichtigste Innovations- und Technologiemotor Deutschlands und genießt auch international großes Ansehen. Die Mittelstands-Union ist der einzige Wirtschaftsverband der ausschließlich mittelständische Interessen vertritt und ist die politische Stimme und Anwalt des Mittelstandes und der Mittelschicht. Beim Hilton Talk analysiert Homo Politicus Thomas Schmatz die politische Gemengelage vor der entscheidenden Bundestagswahl im September und diskutiert mögliche Auswirkungen auf Deutschland und Europa.

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„Die Bank von heute wird es in fünf Jahren nicht mehr geben“ ‒ Gespräch mit Ralf Flierl, Chefredakteur Smart Investor

Ralf Flierl ist Gründer und Geschäftsführer der Münchner Smart Investor Media GmbH sowie Chefredakteur des Smart Investor – Das Magazin für den kritischen Anleger. Die Publikation setzt sich in erster Linie mit den Börsen, andererseits aber auch mit dem grundlegenden Gerüst unseres Finanzsystems, mit dem Geld, auseinander. Die Leitideen dazu entstammen der Österreichischen Schule der Ökonomik. Er ist zudem verantwortlich für den frei zugänglichen wöchentlich erscheinenden Newsletter Smart Investor Weekly. Flierl prognostiziert für dieses Jahr eine Baisse und kritisiert die zügellose Gelddruckpolitik von Mario Draghi. Über die Hintergründe der europäischen Bankenlandschaft und Ihre Auswirkungen auf Deutschland berichtet er beim Hilton Talk.

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24.05.2017, Hilton Munich Park: 2017 – Entscheidungsjahr für Deutschland

Mit drei Landtagswahlen und der Bundestagswahl steht das Jahr 2017 ganz im Zeichen politischer Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen auf die Europäische Gemeinschaft. Ob Euro-, Schulden-, Banken-, Finanz-, Wirtschafts-, Währungs- oder Flüchtlingskrise ‒ die Unsicherheit nimmt zu. Abgesehen von dem nicht mehr aufzuhaltenden Brexit und den Herausforderungen einer neuen US-Handelspolitik drohen auch politische Einschläge in der Eurozone. Im Euro-Kernland Frankreich stehen im Mai Präsidentschaftswahlen an. Italien ‒ das Land mit der Euro-skeptischsten Bevölkerung ‒ könnte im Juni eine Parlamentswahl abhalten. Und Griechenland steht im Sommer ohne erneute Finanzhilfen einmal mehr vor der Staatspleite. Welche Konsequenzen erwachsen daraus? Wird der Wahltag am 24. September zum Meilenstein der deutschen Geschichte? Was kann Deutschland tun, um ein Stabilitätsanker der freien Welt zu bleiben? Über Risiken und Chancen im Wahljahr diskutieren wir mit unseren Gästen beim Hilton Talk.

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Workshop M&A-Kommunikation: Der Weg zu einem erfolgreichen Merger

Kommunikation ist das zentrale Element aller M&A-Prozesse. Neben den harten ökonomischen Fakten entscheiden in erster Linie gegenseitiges Verständnis, Vertrauen, sowie gemeinsame Ziele und Werte über das Gelingen oder Scheitern. Um Erfolgsrezepte und Fallstricke in der internen und externen Kommunikation vor, während und nach M&A ging es im Workshop des Arbeitskreises Kommunikation des BM&A am 31. März 2017 in München. Ein Schwerpunkt war auch das Thema Digitalisierung, denn neue Player mischen den Markt auf. Gastgeber war der Leiter des Arbeitskreises Michael Märzheuser, Geschäftsführender Gesellschafter der Märzheuser Kommunikationsberatung.

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„Trump dämonisiert sich selbst“ ‒ Gespräch mit Prof. Dr. Michael Stürmer, Historiker und Publizist

Michael Stürmer gilt als einer der renommiertesten Historiker Deutschlands und war von 1973 bis 2003 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dazu kommen Gastprofessuren an internationalen Top-Universitäten, wie z.B. Harvard und der Sorbonne. In den 1980er Jahren war er außenpolitischer Berater der Bundesregierung Kohl und von 1988 bis 1998 Direktor der „Stiftung Wissenschaft und Politik“. Seit 1998 ist er Chefkorrespondent der Tageszeitung Die Welt und der Welt am Sonntag. Er ist nicht nur Autor mehrerer Standardwerke zur deutschen Geschichte, sondern wurde auch durch Talkshowauftritte einem großen Publikum als kenntnisreicher Beobachter des internationalen Politikgeschehens bekannt. Beim Hilton Talk analysiert Michael Stürmer das Ergebnis der US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen und diskutiert etwaige Auswirkungen für Europa.

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„Es ist nicht das Ende der Demokratie“ ‒ Gespräch mit Dr. Meike Zwingenberger, Geschäftsführerin der Stiftung Bayerisches Amerikahaus

„Die Bedeutung der transatlantischen Verbundenheit jüngeren Generationen zu vermitteln und damit konkrete Zukunftsarbeit für Bayern zu leisten“ ist die zentrale Aufgabe der Stiftung Bayerisches Amerikahaus. Seit 2013 leitet Meike Zwingenberger die Institution als Geschäftsführerin. Zuvor war die promovierte Historikerin unter anderem von 1997 bis 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fachbereich Amerikanische Geschichte. Mit der Stiftung Bayerisches Amerikahaus beheimatet München die größte Institution in Deutschland, die sich der Pflege der transatlantischen Beziehungen widmet – unter anderem mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm und der Förderung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Nordamerika-Forschung. Beim Hilton Talk spricht Meike Zwingenberger darüber, welche kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe die diesjährigen US-Wahlen geprägt haben.

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„Wir müssen nicht in völligen Pessimismus verfallen“ ‒ Gespräch mit Christian von Sydow, Jurist und Mitglied der Amerikanischen Handelskammer

Christian von Sydow ist Wirtschaftsjurist und Partner bei „McDermott Will & Emery“, einer global aktiven Anwaltskanzlei mit Hauptsitz in Chicago. Als Experte für Gesellschaftsrecht, M&A, Privat Equity und Restrukturierung berät und vertritt er hochkarätige nationale und internationale Mandanten. Neben seinen beruflichen Tätigkeiten engagiert er sich stark für die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Unter anderem ist er Vorsitzender des Regionalkomittees Bayern der „Amerikanische Handelskammer“ und gilt somit als kompetente Stimme in Bezug auf die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Über seine Einschätzung, wie die Wahl die Weltwirtschaft beeinflussen wird und was die Europäer nun erwartet, berichtet er beim Hilton Talk.

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23.11.2016, Hilton Munich Park: Amerika nach der Wahl: Quo Vadis Europa?

Selten zuvor hat ein US-amerikanischer Präsidentschaftswahlkampf die Welt so in Aufregung versetzt, wie in diesem Jahr. Für die republikanische Partei tritt der kontroverse Polit-Neuling und Immobilienmogul Donald Trump an, der mit seiner Absage an sämtliche Formen der politischen Korrektheit nicht nur sein Land, sondern auch seine eigene Partei spaltet. Als demokratische Kandidatin hat sich die kaum weniger polarisierende und von Skandalen geplagte Hillary Clinton durchgesetzt. Auch auf Europa und Deutschland wird das Wahlergebnis zweifelsohne immense Auswirkungen haben: Welches Gewicht hat die EU noch als Bündnispartner? Welchen Umgang wird die Bundesregierung und die europäische Kommission mit ihrem neuen Ansprechpartner pflegen müssen? Welche Konsequenzen hat die Wahl für die Wirtschafts- und Finanzwelt? Über die aus dem US-Wahlergebnis resultierenden Risiken und Chancen diskutieren wir mit unseren Gästen beim Hilton Talk.

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Digitalisierung – Herausforderungen und Chancen für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation

Die Medienwelt ist im ständigen Wandeln und mit ihr auch die Unternehmenskommunikation. Während schon in den achtziger Jahren noch die Einführung des privaten Rundfunks und in den neunziger Jahren das Aufkommen des Internets für gravierende Änderungen in der Branche gesorgt haben, ist in den vergangenen 10 Jahren mit der Digitalisierung eine Veränderungswelle in Erscheinung getreten, die schneller als jeder Umbruch zuvor für einige Paradigmenwechsel gesorgt hat. Auf der einen Seite haben Medien selbst mit der Situation zu kämpfen. Redaktionen werden eingedampft oder zusammengelegt, Druckereien geschlossen. Auf der anderen Seite muss sich auch die Unternehmenskommunikation darauf einstellen und nach neuen Wegen suchen Medien, Kunden und Mitarbeiter zur erreichen. Was nicht bedeuten soll sämtliche alte Strategien über Bord zu werfen, aber sie zumindest der Situation anzupassen und neue Strategien ins Leben zu rufen. Eine Situation die Chancen aber auch Risiken birgt.

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Blogger-Relations als gängiges PR-Tool

Die Digitalisierung schafft neue Arbeitsweisen in der Medienbranche. Mit dem redaktionell unabhängigen Blogger tritt beispielsweise ein neuer medialer Ansprechpartner in den Ring, dessen Potential es zu nutzen und auf dessen Befindlichkeiten es einzugehen gilt.  

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