„Der Amazonas-Urwald wird uns verändern“: Gespräch mit Mascha Kauka, Gründerin und Vorsitzende der Stiftung AMAZONICA

Es war im Jahre 198O, als Mascha Kauka auf einer Südamerika-Reise in Ecuador das erste Mal mit Indios im Urwald Kontakt hatte. Das Schicksal dieses Volkes, dem durch die Abholzung des Regenwaldes die Lebensgrundlage entzogen wurde, berührte Kauka. So rief sie bereits zwei Jahre später den gemeinnützigen Verein „lNDlOHILFE“ ins Leben. Seit dieser Zeit unterstützt der Verein Indiovölker in Ecuador durch konkrete Projektarbeit. lm Jahre 2OO2 startete Kauka die Initiative AMAZONICA unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Ziel des Pilotprojekts ist die Rettung des tropischen Regenwaldes – das Amazonas-Becken ist der bedeutendste Süßwasserspeicher der Welt – durch die Förderung seiner Ureinwohner. In den vergangenen sechs Jahren haben rund 12.OOO Indios in der Amazonas-Region Ecuadors eine zukunftsweisende Gemeindeentwicklung erprobt. Um die Ergebnisse künftig allen Waldbewohnern über die Landesgrenzen hinweg zugänglich zu machen, hat AMAZONICA im ecuadorianischen Urwald mit der Errichtung einer Akademie begonnen. Der Lehrbetrieb soll zum Wintersemester 2OO9 starten. Zur Finanzierung der Akademie wurde im April 2OO7 die Stiftung AMAZONICA gegründet.

Medien-Monitor: Wie kam es zu Ihrem Engagement für die Indianer in Südamerika?

Mascha Kauka: Mein Mann und ich waren als Touristen in Ecuador unterwegs und trafen Freunde in Quito, der Hauptstadt. Die empfahlen uns, einen Indianerstamm im letzten tropischen Regenwald an der Pazifikküste zu besuchen. Wir hatten damals wahrscheinlich zuviel Karl May im Kopf, deswegen waren wir begeistert von dem Vorschlag. Damals, das war 1980, gab es nur eine Stichstraße vom Anden-Hochkamm runter zum Pazifik. Die Wegbeschreibung war einfach: Die berühmte Panamericana nach Süden, rechts runter zum Pazifik, da hörte die Straße auf. Am Strand entlang, hinauf bis fast nach Kolumbien, dann kam ein großes Flussdelta; von dort ging es im Kanu einige Tage flussaufwärts, bis wir auf die Indianer trafen. So landeten wir schließlich bei dem Stamm der Chachi und purzelten dort auch direkt in die Häuptlingsfamilie. Am Anfang war die Kommunikation schwierig, aber der Häuptlingssohn sprach als einziger ein bisschen Spanisch, weil er von der Mission als Volksschullehrer ausgebildet worden war. So konnte er uns das Problem des Stammes erklären: Die Chachi lebten zwar seit Jahrhunderten auf dem gleichen Gebiet, aber das Land gehörte ihnen nicht rechtskräftig. Der gesamte Wald war von der Regierung an ausländische Holzgesellschaften verpachtet worden. Und die wollten die Indianer aussiedeln, um sie aus dem Weg zu haben. Deswegen hatte uns der Häuptlingssohn um Hilfe gebeten.

Medien-Monitor: Wie haben Sie reagiert?

Mascha Kauka: Wir hatten zwar die Situation der Indios verstanden, aber zunächst einmal unsere Unterstützung abgelehnt. Ich hatte den Verlag daheim, mein Mann eine Werbeagentur, wir waren zum ersten Mal im tropischen Urwald und wussten gar nicht, ob wir jemals wiederkommen würden. Aber als wir wieder zu Hause in München waren, kam schon ziemlich bald ein Brief des Häuptlingssohnes, der sagte, sein Vater, der Häuptling, meine, wir seien die ersten Weißen, zu denen er Vertrauen habe. Und da ihr Problem durch Weiße, durch die weiße Regierung und durch die weißen Holzgesellschaften verursacht worden sei, bräuchten sie uns einfach als Berater, weil wir wüssten, wie die Weißen tickten und ihnen deswegen am besten helfen könnten. Es hat eine Weile gedauert, aber wir haben uns schließlich entschlossen, zu versuchen, diesem Stamm zu helfen. Das wurde dann gleich ziemlich rasant, weil klar war, dass wir als Allererstes das Land vermessen lassen müssen. Es gibt einen Artikel in der ecuadorianischen Verfassung, der besagt, dass Indianer ihr traditionelles Siedlungsgebiet zum Eigentum erklären lassen können, wenn es vermessen wird. Das war die Voraussetzung, um auch die Holzgesellschaften wieder wegschicken zu können. Damals gab es natürlich noch kein GPS, sondern man musste in unwegsamen Bergwaldgebieten Schneisen schlagen. Dann ging es steil die Anden hinunter. Für die Vermessungsarbeiten haben wir sechs Jahre gebraucht. Das nächste Problem war, dass die Regierung vorschreibt, dass jeder, der Land zum Eigentum bekommt, sesshaft werden muss. Die Chachi waren aber Flussnomaden. Wir mussten die Indios also bei dem Prozess begleiten, von Jägern und Sammlern zu Bauern bzw. Handwerkern zu werden. Ich erzähle das deswegen so ausführlich, weil wir dadurch gelernt haben, in sämtlichen Bereichen zu arbeiten. Es war „Learning by Doing“. Erst vermessen, dann schauen, dass der Stamm sesshaft wird. Wir haben ihnen die ersten Hühner und Schweine gebracht und die ersten Plantagen mit ihnen zusammen angelegt. Wir haben das Schulsystem aufgebaut, die medizinische Infrastruktur bis hin zu einem Krankenhaus mit OP und allem Drum und Dran. Es ist bis heute immer noch das einzige Krankenhaus in der Region. Wir haben 20 Jahre mit dem Stamm gearbeitet und dadurch unser gesamtes Wissen gewonnen. Unsere Spezialität ist nach wie vor, dass wir in sämtlichen Bereichen arbeiten können, in denen die unterschiedlichen Zielgruppen Hilfe brauchen. So ist es uns letztendlich gelungen, die Regierung zu überzeugen, auch uns zu unterstützen. Die waren froh, dass wir ihnen Aufgaben abgenommen haben. Und dann kamen viele andere Indianervölker und wollten ebenfalls Hilfe. Da haben wir natürlich auch nicht gleich „Ja“ gesagt, sondern haben uns schließlich einen einzigen Stamm im Hochland herausgesucht, einfach weil es interessant war, nach dem Tiefland am Pazifik mal mit Bergbauern zu arbeiten, um dort nochmals eine ganz andere Welt kennen zu lernen. Wir haben dann mit 15.000 Bergbauern auf 3.500 Meter Höhe in der Nähe des Chimborazo gearbeitet. Zwölf Jahre lang, parallel zu dem ersten Projekt.

Medien-Monitor: Wie kam es zu Ihrem Pilotprojekt im Amazonasgebiet?

Mascha Kauka: Während wir mit den beiden Indio-Völkern arbeiteten und dadurch schon relativ bekannt geworden waren, sprach uns das ecuadorianische Gesundheitsministerium auf ein Engagement im Amazonasgebiet an. Ecuador befand sich damals im Krieg mit Peru; 1995, gab es die letzte kriegerische Auseinandersetzung, danach war Frieden und es war klar, es würde auch ein Friedensvertrag unterzeichnet. Bis zu diesem Abkommen zwischen Peru und Ecuador war das Amazonasgebiet beiderseits der Grenze militärische Sperrzone. Außer Soldaten und ein paar Missionaren war noch nie jemand drin gewesen. Das ecuadorianische Gesundheitsministerium kam zu uns und bat darum, nach Aufhebung der Sperrzonen, zunächst mal mit einem Gesundheitsprojekt anzufangen. Die Idee, dort eine medizinische Infrastruktur aufzubauen, war natürlich reizvoll. Es war immer mein Traum, im Amazonasgebiet zu arbeiten, und da ich schon ungefähr wusste, wie das geht, habe ich zugesagt. Wir sind 1996/97 noch vor Friedensschluss ins Amazonasgebiet gegangen, um die Verhältnisse kennen zu lernen und das Gesundheitsprojekt zu planen. Dort wurde einem dann ziemlich schnell klar, dass es gar nicht mehr nur darum geht, Entwicklungshilfe zu machen. Aufgrund meiner damals schon 20-jährigen Erfahrung im Regenwald habe ich mir gesagt: Ich will diesen Indianern hier nicht nur helfen, sondern mit den Indianern zusammenarbeiten. Die sind ja nicht arm. Arm ist man nur, wenn man in der Zivilisation nicht mehr mitkommt. Die Indianer im Wald sind autark – sie haben eigentlich alles, was sie brauchen, wenn sie wie früher weiterleben könnten. Aber sie dürfen nicht so weiterleben, weil Druck von den Öl- und Holzgesellschaften, Minenbetreibern und anderen Interessenten ausgeübt wird. Zu dieser Zeit kam mir der Gedanke, die Zusammenarbeit mit den Indios dafür zu nutzen, den Wald für uns alle zu erhalten. Deswegen haben wir gemeinsam mit den Indios ein Pilotprojekt gestartet, das unter dem Motto „Schutz unseres tropischen Regenwaldes durch Förderung seiner Ureinwohner“ steht. In diesem Zusammenhang betone ich immer „unseres tropischen Regenwaldes“, weil der Wald im Amazonasbecken das letzte große Waldökosystem ist, das wir als Menschheit haben.

Medien-Monitor: Und dazu ein wichtiger Süßwasserspeicher!

Mascha Kauka: Das Thema Wasserhaushalt ist das Thema Nummer eins. Das Amazonasbecken hält und regeneriert ein Drittel des Süßwassers der Erde. Und das ist natürlich schon klimarelevant. Und Wasser und Klima sind wiederum wichtig für die Nahrungsmittelproduktion. Das heißt, dieser Wald muss einfach erhalten werden. Und wie erhalte ich den? Wir müssen den Wald schützen durch die Menschen, die in ihm leben, die ihn lieben und die ihn kennen, deren Heimat er ist. Wir müssen die Menschen, die bereits dort sind, in die Lage versetzen, dort auch bleiben zu können, ohne ihnen die Möglichkeit zu verweigern, sich zeitgemäß zu entwickeln. Das Ziel ist die Förderung von Menschen, die ihre Zukunft im Wald sehen, die ihrer Jugend eine Zukunft im Wald ermöglichen können, wenn Ausbildung und medizinische Versorgung gewährleistet sind. Wir sind dabei, einen Binnenmarkt im Wald aufzubauen, damit die Walddörfer möglichst autark leben können. Die Indianer sind natürlich die besten Waldhüter, die man sich vorstellen kann.

Medien-Monitor: „Die Welt in den Urwald holen und den Urwald in die Welt tragen“. Das ist auch das Motto, unter dem die Akademie steht, die Sie ins Leben rufen wollen. Erzählen Sie uns von Ihrem neuen Projekt.

Mascha Kauka: Die Indios haben in jedem Volk Abiturienten und Studierte. Darunter sind Führungspersönlichkeiten, die freiwillig in den Wald zurückgegangen sind, weil sie gesagt haben: Wir müssen jetzt unserer Basis helfen, um uns im Wald fit zu machen. Denen ist klar, wenn sie jetzt nicht schnell die Sache in den Griff kriegen, dann werden diese Indiovölker samt ihrem Wald einfach ausgelöscht. Und mit diesem Anliegen sind sie zu mir gekommen. Also nicht nur ich habe die Idee gehabt, sondern diese Indio-Führer kamen zu mir. Wir rannten uns sozusagen gegenseitig offene Türen ein. Wir haben dann zunächst ein Pilotprojekt zusammen gemacht. Das lief seit 2000/01 und ist gerade zu Ende gegangen. Da haben wir anhand von Mustergemeinden ausgelotet, wie dieser Weg für das zukünftige Leben im Wald funktionieren könnte. Und diese Modellgemeinden wussten, dass sie Versuchskaninchen sind und haben fleißig mitgearbeitet, deswegen hat es funktioniert. Das heißt, wir haben jetzt das Programm, um möglichst vielen anderen Walddörfern und Indiovölkern diesen Entwicklungsweg anbieten zu können. Gemeindeentwicklung, Waldschutz und alles, was damit zusammenhängt, ist ein Ausbildungsthema, ein Lehrfach, und aus diesem Grund brauchen wir zunächst mal ein Schulungszentrum. Aber ich habe mir gedacht, wenn wir so etwas schon einrichten, dann soll das natürlich nicht nur für die Indianer und für den Wald sein. Man stellt ja ganz allgemein fest, dass das Interesse wächst, und auch die Presse das Thema Klimaschutz für sich entdeckt. Wir müssen sofort damit beginnen, das Bewusstsein und das Verständnis für die Probleme zu schaffen. Und die besten Multiplikatoren sind junge Leute. Deswegen wollen wir die AMAZONICA-Akademie nicht nur dafür nutzen, die Indianer auszubilden, sondern auch, um Studenten aus aller Welt relevante Fächer anzubieten. Das heißt, eine Schnittstelle zu schaffen: einerseits die Ausbildung der Indianer für den Schutz des Waldes, andererseits Studenten aus der ganzen Welt in den Regenwald zu holen, um Erfahrungen, aber auch einen qualifizierten Abschluss machen zu können.

Medien-Monitor: Vergleichbar mit einem Universitätsabschluss?

Mascha Kauka: Ja, wir arbeiten mit dem Wissenschaftszentrum Straubing zusammen, an das ich herangetreten bin. Die Leitung hat sofort Interesse gezeigt, als ich ihnen einen Stützpunkt im Urwald angeboten habe. Ebenso die Technische Universität in München und verschiedene bayerische Fachhochschulen. Parallel bin ich auf die zwei besten Universitäten in Ecuador zugegangen, um garantieren zu können, dass die Studenten auch wirklich einen offiziell anerkannten Abschluss machen können. Wir sind gerade dabei, zusammen mit den bayerischen und den ecuadorianischen Universitäten den Lehrstoff auszuarbeiten und uns zu überlegen, wer was lehren wird. Meine Vorstellung ist eben, dass die Studenten, die für ein, maximal zwei Semester dort hinkommen, ein paar Monate im Wald leben und arbeiten. Denn ich weiß, der Wald wird sie verändern. Jeder, der dort für eine Weile lebt, versteht auch ohne ein Buch, wie das Ökosystem funktioniert, wozu es gut ist und was es stören kann. Außerdem verliebt er sich in den Urwald. Ich habe noch keinen erlebt, der nicht begeistert war. Davon verspreche ich mir einen Multiplikator-Effekt: Diese jungen, gut ausgebildeten Leute sollen danach hinausgehen und sich für die allumfassende Regenwald-, Umwelt- und Klimathematik einsetzen.

Medien-Monitor: Wie sieht es mit der Unterstützung vor Ort aus?

Mascha Kauka: Wir arbeiten ausschließlich mit Indios zusammen. Wir sind die erste internationale Organisation, die vor Ort keine Weißen einsetzt. Der Projektleiter ist ein Achuar, ein Lehrer, der vier Sprachen spricht und weltweit gereist ist. Er ist einer der ersten intellektu-ellen Führer gewesen, der gesagt hat: „Jetzt müssen wir aufpassen und jetzt gehen wir heim in den Wald und machen unsere Basis fit“. Er leitet das Gesamtprojekt in Ecuador und ist auch für die finanziellen Fragen verantwortlich. Dafür ist er hervorragend geeignet, ist gerade frisch promoviert und kann darüber hinaus auch sehr gut mit den Universitäten umgehen. Auch unsere Projektleiter in den verschiedenen Stämmen im Wald sind alles Indios. Wir fördern das ganz gezielt: Wir haben im Moment 52 Hochschulstudenten unter den verschiedenen Völkern, weil wir ganz schnell dahin kommen wollen, dass wir möglichst wenig Leute von außen brauchen, um die verschiedenen Projekte im Wald umzusetzen.

Medien-Monitor: Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Projekte?

Mascha Kauka: Am aller wichtigsten ist Ausbildung! Ausbildung in sämtlichen Bereichen. Und dann die Aufforstung der Wälder, auch mit Palmenarten und Bäumen, die die Indianer laufend gebrauchen können: die Fasern, die Früchte und die ölhaltigen Samen. Wir arbeiten so weit abseits des Straßennetzes, dass wir vom Import von Diesel und Benzin weitgehend unabhängig sein müssen. Aus diesem Grund setzen wir ganz stark auf erneuerbare Energien. Wir sind dabei, dezentrale Energieversorgungssysteme in den Dörfern zu entwickeln: Wir haben mit Photovoltaik angefangen, dann kamen an geeigneten Stellen Wasserturbinen hinzu. Außerdem haben wir in einer großen Gemeinde die erste Biogasanlage gebaut. Wir verwenden Generatoren, die mit Pflanzenöl statt mit Diesel laufen. Inzwischen wird auch in allen 112 Gemeinden, mit denen wir im Augenblick arbeiten, Müll getrennt. „Ecological Sanitation“ heißt der Begriff für Hygiene im Dorf.

Medien-Monitor: Welche finanziellen Mittel brauchen Sie in den nächsten Jahren, auch für die Akademie und für Ihre Projekte?

Mascha Kauka: Bisher haben wir mit wenig Geld und viel Einsatz und natürlich auch mein Mann und ich mit persönlichem Einsatz viel erreicht. Ich arbeite von Anfang an ehrenamtlich, und wir haben auch immer kräftig dazugezahlt. Bisher brauchte man nicht so viel Geld, sondern eher Engagement und Know-how. Aber um diese Akademie aufzubauen, braucht man natürlich auch sehr viel mehr Geld, um das wissenschaftliche Arbeiten vor Ort für Studenten aus aller Welt attraktiv zu machen und die nötige Infrastruktur bereitzustellen. Auf der anderen Seite wollen wir unser Pilotprojekt für die Entwicklung im Wald – also die Gemeindeentwicklung bei den Indianern und den Schutz des Waldes – möglichst schnell flächendeckend verbreiten. Auch das ist eine reine Geldfrage. Wenn ich wenig Geld habe, kann ich im Jahr zwei, drei Gemeinden weiterentwickeln, wenn ich viel Geld habe, kann ich aufgrund der besseren Infrastruktur 30 Dörfer oder mehr bedienen. Hier wird es allein vom Geld abhängen, wie schnell jetzt der Prozess wirklich greifen kann. Daher setze ich stark auf die von uns neu gegründete Stiftung AMAZONICA, über die vermehrt Spendengelder eingehen sollen.

Medien-Monitor: Frau Kauka, vielen Dank für das Gespräch!

Das Gespräch führte Michael Märzheuser beim Hilton Talk am 14. November 2007 in München.