„Es war ein kompletter Paradigmenwechsel“: Interview mit Joachim Magin, Geschäftsführer der Klinik Sonneneck

Heute ist Joachim Magin Geschäftsführer jener Klinik, in der er vor einiger Zeit noch wegen seiner Burn-Out-Erkrankung behandelt wurde. Im Interview erklärt der 51-Jährige, wie er seinem Sohn einst erklären wollte, dass Papa bald nicht mehr da sei und wie er mit Hilfe einer nicht ganz alltäglichen Therapie zurück ins Leben fand.

MEDIEN-MONITOR: Sie erlitten vor einiger Zeit einen Burn-Out. Wie haben Sie diese Zeit erlebt und wie geht es Ihnen heute?

Joachim Magin: Heute geht es mir exzellent, ich bin kerngesund. Das ließ der Zustand, in dem ich mich im vergangenen Jahr befand, nicht erwarten. Damals stand ich kurz vor dem Tod. Das fühlte sich als Vater von vier kleinen Kindern und Ehemann einer schwangeren Frau ziemlich schräg an.

MEDIEN-MONITOR: Mittlerweile sind Sie zum fünften Mal Vater geworden…

Magin: Ja, vor zehn Tagen.

MEDIEN-MONITOR: Gratulation! Burn-On!

Magin: Danke, ich bin etwas müde deswegen. Doch das ist zu verkraften.

MEDIEN-MONITOR: Wie war das vor einem Jahr?

Magin: Es ist schwer zu beschreiben, wie ich mich damals gefühlt habe. Ich war somatisch austherapiert und stand kurz vor dem Ende. Ich litt an einer Autoimmunkrankheit, die in einem extrem starken Burn-Out mündete. Damals habe ich überlegt, wie ich meinem dreijährigen Sohn erklären soll, dass Papa in einem halben Jahr nicht mehr da ist. Insgesamt dauerte meine Krankheit etwa drei Jahre.

Joachim Magin hat den Weg vom Burn-Out zurück ins Berufsleben geschafft. Er ist überzeugt: „Die Führungskraft, die nach dem Burn-Out selbstreflektiert zurückkommt, muss kein schlechterer Chef sein als der, der mit der Peitsche treibt.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MEDIEN-MONITOR: Was hatten Sie bis dahin beruflich gemacht?

Magin: Ich war zunächst Medien-Manager bei Pro7. Danach bin ich in die Sanierungs- und Insolvenzberatung gegangen und war in diesem Gebiet mit einer eigenen Firma zehn Jahre lang tätig. In dieser Zeit war ich stets stark engagiert. 250 Flüge im Jahr waren die Regel, ich war einer dieser Honks mit der schwarzen Vielfliegerkarte. Die habe ich heute nicht mehr und ich möchte sie auch nicht mehr haben. Damals habe ich sehr viel gearbeitet und sehr wenig geschlafen – nur etwa fünf Stunden pro Nacht. Irgendwann konnte ich gar nicht mehr schlafen. Ich reflektierte das aber nicht, obwohl ich früher einmal Philosophie studiert habe. Ich war sehr müde, habe das aber überspielt. Zudem war ich gereizt und kritikunfähig. Meine Konzentrationsfähigkeit nahm rapide ab. Ich kam nicht mehr auf das gleiche Leistungslevel wie früher und habe vergeblich versucht, diesen Umstand durch Mehrarbeit auszugleichen. Zuhause konnte ich den Druck von außen nicht mehr abfangen. Ich war ein Ekelpaket. Meine Kinder haben mich genervt, ich nahm sie meistens als Bälger wahr. Das Seltsame daran: Zuvor hatte ich ein extrem nahes Verhältnis zu ihnen. Das brach aber zusammen. Die Kinder bekamen schulische Probleme und Angst.

MEDIEN-MONITOR: Wie ging es mit Ihnen weiter?

Magin: Der Druck baute sich ungefähr ein Jahr lang auf. Ich habe diese schwierige Phase zunächst überwunden, bin dann aber komplett kollabiert. Ich war nicht mehr in der Lage aufzustehen, total erschöpft und konnte mein Bett nicht mehr verlassen. Ich habe mich dann in die Akut-Klinik Sonneneck, deren Geschäftsführer ich seit gestern bin, einweisen lassen.

MEDIEN-MONITOR: Wie sind Sie auf das Haus gekommen?

Magin: Eigentlich habe ich immer die Schulmedizin bevorzugt und bekam entsprechend Medikamente in den entsprechenden Dosen. Doch das hat überhaupt nicht gefruchtet. Es gab keinen Fortschritt, Aggressivität und Ungeduld nahmen zu. Ich habe dann einen sehr jungen Facharzt in Aschaffenburg namens Dr. Rehbein kontaktiert. Der sagte, dass es mit mir zu Ende geht und dass man mich aus dem kompletten medizinischen Prozess herausnehmen müsse. Er wollte mich zu den Anthroposophen schicken. Ich habe ihn daraufhin gefragt, ob er einen Schuss hätte. Ich wollte nicht zu den Engelsgläubigen, die vermutlich in Filzmänteln um mich herum tanzen würden. Dr. Rehbein forderte mich aber auf, es zu versuchen. Schließlich hätte ich keine Wahl mehr. Ich habe ihn dann gebeten, mir eine Klinik auszusuchen. Wichtig war mir nur das Ambiente. Das Markgräflerland in Südbaden ist wirklich zauberhaft – bis auf die Tagestouristen.

MEDIEN-MONITOR: Wie ging es weiter?

Magin: Mir wurde vorgeschlagen, eine ganzheitliche Medizin in Anspruch zu nehmen. Somatisch war ich austherapiert. Allerdings hieß es von Anfang an, dass dieser Weg dauern werde. Ich wurde vier Wochen lang völlig in Ruhe gelassen und war entsprechend aggressiv. Die Therapieform habe ich als Quatsch kritisiert. Ich glaubte weder an Engelskategorien noch an den anthroposophischen Weg. Und auch die Körpertherapien hielt ich für totalen Humbug. Das wurde akzeptiert. Ich saß allerdings an einem Einzeltisch und niemand redete mit mir. Es hieß, ich möge weder das Essen noch die Patienten – was gestimmt hat. Die Ärzte in der Klinik sind übrigens ausgebildete somatische Ärzte mit einer anthroposophischen Zusatzausbildung. Der Chefarzt war früher Leiter der neurologischen Abteilung der Universitätsklinik Zürich. In den ersten vier Wochen habe ich zwar nicht am Klinikgeschehen teilgenommen, aber ich ließ mich auf das rhythmische Leben ein. Das heißt: Man steht um 6:30 Uhr auf, nimmt Frühstück zu sich und singt gemeinsam im Park. Ich habe es gehasst.

MEDIEN-MONITOR: Was singt man da?

Magin: Im Frühtau zu Berge wir ziehn, vallera. Die Mundorgel, das kleine rote Gesangsbüchlein, wurde hoch und runter gesungen. Ich integrierte mich trotzdem, denn ich ging davon aus, dass mir das rhythmische Leben gut tun würde. Nach dem Gesang war ich aber aggressiv.

MEDIEN-MONITOR: Wie ist der Tagesablauf strukturiert?

Magin: Unsere Häuser sind medienneutral. Es gibt kein Internet, kein Radio, kein Fernsehen. Die Essenszeiten sind extrem rhythmisch. Das Frühstück dauert von 6:30 bis 8:30 Uhr. Man beginnt um 12 Uhr mit dem Mittag- und um 17:30 Uhr mit dem Abendessen. Um 22 Uhr ist Bettruhe. Ich war 20 Jahre lang Journalist. Die Zeitvorgaben waren also der Knaller. Man kann jedoch lesen und die Kliniken sind sehr schön eingerichtet – allerdings etwas mönchig, es ist karg. Man kann sich dadurch aber auf sich selbst reduzieren. Ich war fünf Monate in der Klinik und habe jeden Tag benötigt. In den ersten vier Wochen hatte ich absolute Ruhe. Ich wanderte in dieser Zeit viel und langsam durch die Wälder. Irgendwann lässt man sich auf die Lehre ein. Ich habe dafür aber sehr lange gebraucht. Danach schlossen sich viele Gespräche an, ich begann eine Psychotherapie mit einem psychiatrischen Arzt und es gab somatische Untersuchungen. Ich erlebte also einen Klinikalltag – erweitert um die anthroposophischen Körpertherapien. Da erlebte ich Dinge, die mir am Anfang völlig abstrus erschienen, zum Beispiel die Heileurythmie. Ich musste tanzen, das war sehr fremdartig für mich. Aber ich mache das nachhaltig bis heute – also auch nach der Entlassung – zweimal in der Woche, 90 Minuten lang. Die Körpertherapie geht sehr tief. Heute lebe ich nach einem Rhythmus, den ich selbst gestalte und einhalte – allerdings nicht dogmatisch. Mittlerweile gehen wir hin und wieder auch zu McDonalds.

MEDIEN-MONITOR: Welche therapeutischen Besonderheiten haben Sie erlebt?

Magin: Mir hat die rhythmische Massage sehr gut getan. Darunter ist keine normale Massage zu verstehen, das sind eher Bewegungs- und Öffnungsmechanismen. Das hat viel mit der richtigen Atmung und Tiefenentspannung zu tun. Man kennt das auch aus den fernöstlichen Weisheitslehren, doch es wurde für Europa adaptiert. Yoga hat mich immer gelangweilt, aber Eurythmie war okay.

MEDIEN-MONITOR: Was ist der Unterschied?

Magin: Für mich ist Eurythmie die europäische Sicht der Dinge. Der Mensch steht immer im Vordergrund. Es geht letztlich aber um Begrifflichkeiten, die man überall findet. Was man bei Steiner den Ätherleib nennt, würde man bei den Chinesen Chi, bei den Indern Prana bei Paracelsus Archäus nennen.

MEDIEN-MONITOR: Wie krank waren Sie?

Magin: Ich litt an einem Krankheitsbild, das körperlich extrem prägt. Magen-Darm-Probleme sind in diesem Zusammenhang charmant ausgedrückt. Ich möchte das aber nicht vertiefen. Ich wurde extrem reizbar und hatte mit eingeschränkter Sprachfähigkeit zu kämpfen. Ich habe massiv gestottert – das hatte ich nach einer Moderatorenausbildung nicht erwartet. Ich hatte zudem Berührungsängste. In der Klinik ernährt man sich sehr gesund, demeter-Produkte sind Standard. Meist war das Essen vegetarisch. Einmal in der Woche gab es Fisch, einmal Fleisch. Die Medienneutralität ließ Raum, um die Therapie nachzufühlen.

MEDIEN-MONITOR: Inwieweit hat der Klinikaufenthalt Ihre Einstellung zum Leben und der Arbeit verändert?

Magin: Es war ein kompletter Paradigmenwechsel. Ich bin am 5. Dezember letzten Jahres entlassen worden. Danach habe ich mir ein weiteres halbes Jahr Sabbat gegeben. Meine vier Kinder habe ich in dieser Zeit alleine betreut und meine Frau ins Ausland geschickt. Ich wollte auch Mal in die Elternsprechstunde. Das war eine komplett neue und extrem schöne Erfahrung. Ich habe zugehört und Selbstachtsamkeit gelebt. Zuvor bin ich zumindest mir gegenüber 30 Jahre lang nicht achtsam gewesen. Heute arbeite ich 80 Prozent in der Klinik. Nach 50 Minuten mache ich fünf Minuten Pause und besuche in dieser Zeit gedanklich einen schönen Platz oder denke an einen Menschen, den ich gerne mag. Die Pausen mache ich stündlich und bewusst – also nicht nur dann, wenn ich denke, dass ich sie brauche. Ich habe mich zudem ins Zentrum gerückt, sehe mich aber nicht mehr als Mittelpunkt der Welt. Das narzisstische Weltbild ist weggebrochen. Ich denke nicht mehr, dass ich der Tollste von allen bin.

MEDIEN-MONITOR: Beim Fernsehen gibt es ja viele, die so denken…

Magin: Ja, alle. Zumindest alle, die erfolgreich sind. Ich finde mich jetzt wichtig, aber nicht mehr total geil. Es ist eine neue Form der Selbstfürsorge, die aber nicht dahin führen soll, dass ich nachlasse. Ich bin geheilt und leistungsfähig. Doch ich versuche es jetzt ein bisschen anders zu machen und will keinen Rückfall erleiden. Ich richte mich deshalb nach einem neuen Lebensentwurf, der auch meinen Kindern, Bekannten und Mitarbeitern zugute kommt. Die Führungskraft, die nach dem Burn-Out selbstreflektiert zurückkommt, muss kein schlechterer Chef sein als der, der mit der Peitsche treibt.

MEDIEN-MONITOR: Was haben Sie ganz persönlich aus dem Burn-Out gelernt?

Magin: Nie wieder zurück! Die Gefahr eines Rückfalls ist hoch. Aber jetzt will ich mir und meinem Umfeld eine lebenslängliche Achtsamkeit entgegen bringen. Außerdem mache ich zweimal im Monat eine ambulante Psychotherapie und zweimal in der Woche Heileurhythmie. Zudem male ich viel mit meinen Kindern und koche, wenn ich zuhause bin. Ich erlebe gerade eine Entschleunigung. Ich entscheide mich bewusst, ob ich etwas leisten kann oder nicht und mache es nicht nur vom Arbeitsaufwand abhängig. Denn der ist ohnehin immer da.

MEDIEN-MONITOR: Kommen Sie mit den acht Stunden täglich aus?

Magin: Nein. Aber, ich nehme mir drei Tage pro Woche frei. Meine Kernarbeitszeit geht von Dienstag bis Donnerstag. Samstag und Sonntag sind tabu, das Blackberry bleibt aus. Montags oder freitags verlängere ich das Wochenende, bin dann aber erreichbar.

MEDIEN-MONITOR: Ich habe einen Manager kennengelernt, der die Ansicht vertritt: Um 18:30 Uhr ist Schluss mit dem E-Mail-Checken. Wenn er am Morgen ins Büro kommt, ignoriert er die Mails, die nach 18:30 Uhr kamen. Seine Begründung: Wenn es so wichtig ist, werden die sich schon nochmal melden…

Magin: Das halte ich für eine gute Idee. Gestern habe ich mich bei der Vollversammlung der Klinik als neuer Geschäftsführer vorgestellt und einen ähnlichen Vorschlag gemacht: Zwischen 19 und 8 Uhr sollten meiner Ansicht nach keine E-Mails verschickt werden, die Länge der E-Mails sollte auf sechs Zeilen beschränkt werden und auf Cc sollten Dritte nur bei absoluter Notwendigkeit gesetzt werden.

MEDIEN-MONITOR: Haben Sie während Ihres Klinikaufenthalts Menschen mit ähnlichen Biographien kennengelernt?

Magin: Ja, ich bin ein klassisches Beispiel. Manager bildeten aber nicht die zahlenmäßig stärkste Klientel. Es waren auch viele Lehrer dort. Außerdem waren unter den Patienten sehr viele Ärzte. Eigentlich kann der Burn-Out aber jeden treffen. Mit meinen 51 Jahren lag ich im Durchschnitt. In der Klinik waren zudem mehr Frauen als Männer. Aber die weiblichen Patienten wurden in der Regel schneller wieder entlassen. Die durchschnittliche Verweildauer lag wohl bei etwa sechs Wochen.

MEDIEN-MONITOR: Gibt es Wesensmerkmale, die allen Burn-Out-Betroffenen gemeinsam sind?

Magin: Mein Kollege, Dr. Schopper, sagte, dass diese Frage kommt. Deshalb hat er mir etwas aufgeschrieben: Es heißt, „das Freudenberger Konzept der Narzisstischen Überkompensation“. Burn-Out-Opfer sind in der Regel narzisstisch veranlagt. Risikokandidaten streben häufig nach Anerkennung und arbeiten deshalb gut und viel. Zudem zeichnen sich Erkrankte durch eine mangelnde Selbstfürsorge aus. In der Klinik habe ich sehr viele verantwortungsbewusste Leute getroffen, die sich um andere gekümmert haben. Burn-Out-Opfer übernehmen nämlich eher Verantwortung für den anderen als für sich selbst. Ihre eigenen Probleme verdrängen sie oft. Wenn dann der Break-Down kommt, ist die Außenwelt meist überrascht. Auch in der Klinik haben die Betroffenen zuweilen gesagt: Ich bin zwar hier, aber schnell wieder draußen und dann geht alles wieder gut. Doch man darf nicht in die alten Mechanismen zurückkehren.

MEDIEN-MONITOR: Was können Sie nach Ihrer Burn-Out-Erfahrung unseren Führungskräften raten?

Magin: Pausen machen, Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Warnsignale ernst nehmen! Zudem sollte man einen gesunden Egoismus an den Tag legen, nicht aber in Egomanie verfallen. Es geht mehr um das Erkennen des eigenen Seins. Gut wäre die Erkenntnis: Eigentlich bin ich doch gar nicht so übel, deshalb kann ich mich ruhig ein wenig um mich kümmern! Ich verweise auf das Auto-Beispiel: Wir kippen für 20 Euro Öl in unsere BMWs, essen aber Olivenöl für vier Euro.

MEDIEN-MONITOR: Wie haben Sie Ihr Feuer wieder gefunden?

Magin: Kurz vor Weihnachten kam ich wieder nach Hause. Ich habe mir damals gedacht, dass ich vor dem Burn-Out schlecht zu den Kleinen gewesen bin und dass sie es verdient hätten, wenn ich mich um sie kümmere. Ich habe die Wohnung renoviert und einen Kamin eingebaut. Das sollte symbolisieren: Ich will mein inneres Feuer wieder finden. Ich wurde sehr ruhig und überlegt. Mit den Kindern war es geradezu zauberhaft, die Schwangerschaft verlief ebenfalls gut. Es hat eigentlich alles funktioniert. Im August wurde ich gebeten, mir in der Klinik ein paar Dinge strukturell anzusehen. Ich war zunächst pro bono tätig und habe dabei erkannt, dass hier etwas zu tun ist. Die Gesellschafter baten mich dann darum, die Kliniken bekannter zu machen. So kam das berufliche Feuer zurück und ich bin wieder eingestiegen – aber ich fliege nicht mehr 250 Mal pro Jahr.

MEDIEN-MONITOR: Welche persönlichen Ziele haben Sie für die Zukunft, Herr Magin?

Magin: Familiär soll es so weiterlaufen wie es ist. Beruflich fühle ich mich der Klinik sehr verbunden. Als Patient hat mir die konzeptionelle Aussage sehr gut gefallen, jetzt habe ich mir die Aufgabe gestellt, dass ich die Idee einem größeren Publikum vermitteln will. Ich möchte öffentlich aufklären, dass die Lehre kein Kokolores ist und dass Burn-Out tatsächlich eine ernsthafte Krankheit ist, die man aber mit der richtigen Behandlung heilen kann.

Das Gespräch führte Michael Märzheuser beim Hilton Talk am 21. November 2012 in München.