„Erst bei meinen Reisen in den Nahen Osten habe ich gemerkt, was die Freiheit in Deutschland bedeutet“ ‒ Gespräch mit Simon Jacob, Unternehmer und freier Journalist

Simon Jacob kam als Kind, aufgrund religiöser und ethnischer Spannungen in der Türkei, nach Deutschland. Drei Jahre lang war er Integrationsbeauftragter der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland bevor er im Jahr 2013 das Amt des Vorsitzenden des neu gegründeten „Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland“ übernahm. Seit 2015 ist er als Friedensbotschafter des Zentralrates und freier Journalist im Rahmen des von ihm initiierten Projektes „Peacemaker-Tour“ unterwegs. Mit seinen Reisen möchte er auf die geopolitischen Gegebenheiten in den Konfliktregionen und deren gravierenden Auswirkungen auf das Leben von Christen und anderen Minderheiten im Nahen- und Mittleren Osten aufmerksam machen. Von den Erlebnissen auf seiner jüngsten Reise berichtet er beim Hilton Talk.

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„Es geht darum den Kulturkampf zu verhindern“ ‒ Gespräch mit Dr. Harald Seubert, Professor für Philosophie und Religionswissenschaft

Seit 2012 lehrt Harald Seubert an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel (STH Basel) als Professor für Philosophie und Religionswissenschaft. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderen die philosophischen Grundfragen der Theologie, der Religion in Geschichte und Gegenwart und der Politik. In seiner Forschung schlägt er die Brücke zwischen der Religionsphilosophie und der interkulturellen Philosophie. „Das Grundverhältnis von Glaube und Vernunft, fides et ratio, ist für die Traditionen der abendländischen Philosophie der zentrale Leitfaden“, sagt der gebürtige Nürnberger. Seine Grundthese: Beim Thema der Religion steht Philosophie selbst zur Debatte! Über dies und andere religionswissenschaftliche Aspekte spricht er mit uns beim Hilton Talk.

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„Wir haben genügend Lebensmittel, um 14 Milliarden Menschen zu ernähren.“ ‒ Gespräch mit Stefan Kreutzberger, Freier Journalist, Autor und Medienberater

Aktuellen Prognosen zufolge wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf 10 Milliarden anwachsen. Nach Aussagen der Agrarkonzerne müssten 70 Prozent mehr Lebensmittel produziert werden, um alle Menschen ernähren zu können. Den einzigen Weg dorthin sieht die industrielle Landwirtschaft im Einsatz von Chemie, Gentechnik und Massentierhaltung. Stefan Kreutzberger hat sich mit seinem Kollegen, dem Dokumentarfilmer Valentin Thurn, auf die weltweite Suche nach anderen zukunftsfähigen Lösungen für die Nahrungsmittelproduktion, die Mensch und Tier respektieren und die knappen Ressourcen schonen, begeben. Im preisgekrönten Buch „Harte Kost. Wie unser Essen produziert wird – Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt“ blicken Sie auf die Geschichten, die hinter unseren Lebensmitteln stehen und stellen mit Blick auf die Zukunft fest: „Wir können etwas verändern. Wenn wir es wollen.“

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„Wenn dieses natürliche Netzwerk zerrissen wird, dann geht es allen an den Kragen!“ ‒ Gespräch mit Mascha Kauka, Gründerin und Leiterin der Stiftung AMAZONICA

Es war im Jahre 1980 als Mascha Kauka auf einer Südamerika-Reise in Ecuador das erste Mal mit Indios im Urwald Kontakt hatte. Das Schicksal dieses Volkes, dem durch die Abholzung des Regenwaldes die Lebensgrundlage entzogen wurde, berührte Kauka. So rief sie den gemeinnützigen Verein „INDIO-HILFE“ ins Leben. Entwicklungshilfe bedeutete neben ihrem beruflichen Werdegang ein neues Kapitel auf dem Weg der gelernten Journalistin und Chefredakteurin der Kinderzeitschriften „Bussi Bär“ und „Pumuckl“ und erfolgreichen Autorin von weit über einhundert Kochbüchern. Seit 1982 unterstützt der Verein Indiovölker in ganz Ecuador durch konkrete Projektarbeit. 2001 startete Kauka das Projekt AMAZONICA unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Ziel des Projekts ist die Rettung des tropischen Regenwalds durch die Förderung seiner Ureinwohner. Es folgten die Gründungen der Stiftung AMAZONICA im Jahr 2007 und der gemeinnützigen AMAZONICA Akademie im Jahr 2015. Seit mehr als dreißig Jahren reist Kauka nun regelmäßig zu ihren Mitstreitern, den Indianervölkern, in den Regenwald.

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„Wir müssen nicht auf Teufel komm raus wachsen“ ‒ Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik an der Universität Wien

Das Band zwischen Wachstum und Wohlstand zerreißt, sagt Ulrich Brand. Für den prominenten Wachstumskritiker und Politikwissenschaftler schwindet der Zusammenhang zwischen kapitalistisch erzeugtem Wachstum und gesellschaftlichem wie individuellem Wohlstand. Er lehrt und forscht seit 2007 als Professor für Internationale Politik an der Universität Wien, insbesondere zu den Themen Umwelt- und Ressourcenpolitik, Steuerung der Globalisierung, Wachstumsdynamiken und -kritiken. Brand propagiert einen zukunftsfähigen Wohlstandsbegriff, der auf die politische Gestaltung, ökologisch verträgliche Produktion und ein attraktives Leben für den Menschen setzt. Dabei wünscht er sich eine Demokratie, die den zerstörerischen kapitalistischen Wachstumsimperativen und den sie stützenden Interessen Einhalt gebietet. Ulrich Brand war sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages.

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PR erhöht die Chancen auf einen erfolgreichen M&A-Deal

Die Wahrscheinlichkeit einen M&A-Deal erfolgreich abzuschließen erhöht sich, wenn die Unternehmen in gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit investieren und schon im Vorfeld der Verhandlungen ein professionelles Kommunikationsteam aufstellen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des M&A Research Centre der Londoner Cass Business School.

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