„Die Soziale Initiative muss belohnt werden“ Gespräch mit Felix Oldenburg, Sozialer Investor und Hauptgeschäftsführer der Ashoka Deutschland gGmbH

Ashoka. Das Wort kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: „Das aktive Überwinden von Missständen“. Ashoka ist eine global agierende Organisation, die sozial engagierte Menschen bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme unterstützt. Felix Oldenburg über das Finden und Fördern von Sozialunternehmern. Weiterlesen

„Lobbyisten als Wächter der Demokratie“: Gespräch mit Dr. Ing. Peter Grassmann, Physiker, Berater und Publizist sowie Vorsitzender der Umwelt-Akademie e.V., München

Wo liegen die Fehler im System? Die Umweltakademie gibt Impulse, um ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Stabilität und soziale Balance langfristig zu sichern. Im Rahmen von Seminaren und Round Tables bringt der Verein vor allem Technologie- und Wertethemen zur Sprache. Dr. Peter Grassmann diskutierte mit uns über die soziale Marktwirtschaft und ihre Nachfolgerin. Weiterlesen

„Vertrauen ist Phantasie“: Gespräch mit Prof. Dr. Michael Stürmer, Historiker und Publizist

Die SPD wird Verlierer der Bundestagswahl sein, glaubt der renommierte Historiker Prof. Dr. Michael Stürmer. Das Grundproblem: Seit der Weimarer Zeit hätten es die Sozialdemokraten nicht geschafft, ihre innere Zerrissenheit zu überwinden. Mit uns sprach der Publizist außerdem über die Zukunft der NATO, Gewitterwolken über Barack Obama und die Trinkgewohnheiten Wladimir Putins. Weiterlesen

„Erziehung ist eine Führungstätigkeit“: Gespräch mit Dr. Bernhard Bueb, Theologe, Pädagoge und Publizist

Was ist Bildung? Mehr als nur eine Ansammlung von Wissen, antwortet Dr. Bernhard Bueb. Deutschlands wohl bekanntester Bildungskritiker fordert die Ablösung der „Belehrungsschule“ durch eine ganztägige „Charakterschule“. Mit uns sprach er über die Bedeutung humanistischer Erziehung, moralische Schüler und das Prinzip Disziplin. Weiterlesen

„Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht“: Gespräch mit Dr. phil. Christoph H. Werth, Medienwissenschaftler und Publizist

Wenn Barack Obama Deutscher wäre, hätte er kaum Chancen auf ein hohes politisches Amt – vermutlich würde ihn keine Partei als Kandidat aufstellen. Dieser Ansicht ist zumindest Dr. Christoph Werth. Der Medien- und Politikwissenschaftler plädiert im Gespräch mit dem MEDIEN-MONITOR für mehr basisdemokratische Elemente im politischen System der Bundesrepublik. Diesbezüglich könne man von den Eidgenossen lernen. Weiterlesen

„Man kann niemanden zum Ehrenamt zwingen“: Gespräch mit Carola Krone, Leiterin und Vorstandsmitglied der Heinz und Mia Krone-Stiftung

Carola Krone führt seit 1999 die Heinz und Mia Krone-Stiftung in München. Die Stiftung war von ihrer Mutter mit dem Wunsch geschaffen worden, Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, dabei zu unterstützen, möglichst selbstständig und selbstbestimmt im Leben zurecht zu kommen. Carola Krone führt die Idee der Stifterin weiter. Sie leitet die Stiftung und bringt neben ihrem persönlichen Engagement ihre eigenen Erfahrungen aus dem familiären Umfeld mit ein. Die Heinz und Mia Krone-Stiftung ist eine der wenigen Einrichtungen in Deutschland, die sich ausschließlich um die Wiedereingliederung von Rollstuhlfahrern kümmert. Die Stiftung möchte auf die Situation der Rollstuhlfahrer in Deutschland aufmerksam machen. Aus diesem Grund setzt sie sich dafür ein, dass Menschen im Rollstuhl in der Öffentlichkeit als gleichwertig und gleichberechtigt angesehen werden. Carola Krone ist seit 1998 Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren München. Im Jahr 2003 war sie in deren Bundesvorstand für den Bereich „Werte“ verantwortlich. Weiterlesen

„Bestechung ist unheimlich teuer“: Gespräch mit Dr. Michael Wiehen, ehemaliger Vorsitzender von Transparency Deutschland und Träger des Bundesverdienstkreuzes

Dr. Michael Wiehen studierte in Freiburg, Köln und Harvard Rechtswissenschaften und promovierte im Jahre 1960. Er arbeitete über 35 Jahre bei der Weltbank in Washington D.C., wo er leitende Positionen in den Länderabteilungen für Afrika, Asien und Südost-Europa bekleidete. Von 1998 bis 2001 war Michael Wiehen Vorsitzender des Transparency International Deutschland e.V., anschließend gehörte er bis Oktober 2007 dem Vorstand an. Seitdem ist er Ethikbeauftragter der Organisation. Am 17. Dezember 2007 wurde ihm für sein Engagement bei Transparency International das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Damit wurden seine Verdienste in der internationalen und nationalen Korruptionsbekämpfung gewürdigt. Transparency International steht für Integrität, Verantwortlichkeit, Transparenz und Partizipation der Zivilgesellschaft. Neben seinem Engagement bei Transparency International ist Michael Wiehen Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kinder-Hilfe in Berlin. Weiterlesen

„Wir müssen schnell handeln“: Gespräch mit Dr. Gerhard Isenberg, Mitglied des Kuratoriums der Umwelt-Akademie e.V.

Gerhard lsenberg beschäftigt sich schon seit seiner Abschlussarbeit über Fusionstechnologie im Jahr 197O an der Universität Karlsruhe mit alternativen Energien. Diesem Thema blieb er auch während seiner beruflichen Karriere treu. Für die MAN AG entwickelte er dezentrale Energieversorgungssysteme und beschäftigte sich mit den Themen „thermische Solarkraftwerke und Windkraftanlagen“. lm Jahre 1988 wechselte er zur DaimlerChrysler AG, wo er die strategische Planung der Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien übernahm. Seit 2OO4 engagiert er sich in der Umwelt Akademie e.V.. Ziel der Organisation ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Technik, Wirtschaft sowie Politik und Kultur aufrecht zu erhalten. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie ökologische, wirtschaftliche und soziale Bedürfnisse miteinander in Einklang gebracht werden können, um einen nachhaltigen Entwicklungsprozess der Industriegesellschaften zu gewährleisten. Zusammen mit ausgewählten Fachleuten und der Evangelischen Akademie Tutzing bearbeitet er zur Zeit das Thema „Nachhaltige Mobilität“ und hält im Rahmen des Münchener Bildungswerkes Kurse zum Thema Energie, Umwelt und Klima. Weiterlesen

„Österreich ist uns voraus“: Gespräch mit Ferdinand Fiedler, Vorstandsvorsitzender der Neue Vermögen AG und Aufsichtsratsvorsitzender der BioMa Energie AG

Eher beiläufig wurde Ferdinand Fiedler, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Neue Vermögen AG auf das Thema regenerative Energien aufmerksam. Um einen Kunden bei einer Anlageentscheidung zu beraten, befasste sich der erfolgreiche Vermögensverwalter mit Investmentideen aus diesem Bereich. Schnell stellte er fest, dass dieses Marktsegment noch nicht in ausreichendem Maße in den Fokus der Investoren gerückt war. Weil attraktive Angebote am Markt fehlten, beschloss Fiedler die Sache selbst in die Hand zu nehmen und gründete die BioMa Energie AG, eine Kraftwerkepool-Aktiengesellschaft mit Sitz in Salzburg und einer Niederlassung in Traunstein. Geschäftsbereiche der Gesellschaft sind Konzeption, Planung, Errichtung und Betrieb von Biomasse-Kraftwerken, die Nutzung und Förderung regenerativer Energieträger, insbesondere von Biomasse sowie die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Düngemitteln auf biologischer Basis. Die BioMa Energie AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung im Sektor regenerative Energien aktiv zu begleiten und dabei eigene Akzente zu setzen. Weiterlesen

„Der Amazonas-Urwald wird uns verändern“: Gespräch mit Mascha Kauka, Gründerin und Vorsitzende der Stiftung AMAZONICA

Es war im Jahre 198O, als Mascha Kauka auf einer Südamerika-Reise in Ecuador das erste Mal mit Indios im Urwald Kontakt hatte. Das Schicksal dieses Volkes, dem durch die Abholzung des Regenwaldes die Lebensgrundlage entzogen wurde, berührte Kauka. So rief sie bereits zwei Jahre später den gemeinnützigen Verein „lNDlOHILFE“ ins Leben. Seit dieser Zeit unterstützt der Verein Indiovölker in Ecuador durch konkrete Projektarbeit. lm Jahre 2OO2 startete Kauka die Initiative AMAZONICA unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Ziel des Pilotprojekts ist die Rettung des tropischen Regenwaldes – das Amazonas-Becken ist der bedeutendste Süßwasserspeicher der Welt – durch die Förderung seiner Ureinwohner. In den vergangenen sechs Jahren haben rund 12.OOO Indios in der Amazonas-Region Ecuadors eine zukunftsweisende Gemeindeentwicklung erprobt. Um die Ergebnisse künftig allen Waldbewohnern über die Landesgrenzen hinweg zugänglich zu machen, hat AMAZONICA im ecuadorianischen Urwald mit der Errichtung einer Akademie begonnen. Der Lehrbetrieb soll zum Wintersemester 2OO9 starten. Zur Finanzierung der Akademie wurde im April 2OO7 die Stiftung AMAZONICA gegründet. Weiterlesen