Philosophie

PR gestaltet aktiv die Beziehungen zwischen der eigenen Organisation und den vielfältigen Anspruchsgruppen – Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Kapitalgebern und öffentlichen Institutionen. Um Verständnis und Unterstützung für die eigenen Positionen werben, die eigenen Interessen in der Öffentlichkeit vermitteln – das sind die vorrangigen, legitimen Ziele von PR.

Sie kommen ans Ziel, wenn ihre Botschaften klar und glaubwürdig sind. Schönfärberische Erklärungen im Verlautbarungsstil, Nebelmanöver, Halbwahrheiten – sie werden von einer zunehmend aufgeklärten, selbstbewussten und kritischen Öffentlichkeit, die im Web eine Plattform findet, als das entlarvt, was sie sind – plumpe Manipulationsversuche.

Vom Untertan zum Wutbürger – PR im Dialogmodus

Das Social Web verleiht dem Einzelnen eine Stimme im großen Getöse vieler Meldungen und Meinungen. Noch wichtiger: Es verschafft den Ansprüchen der Menschen in ihrer Rolle als Kunden und Bürger an Unternehmen, Verbände, Parteien und staatliche Institutionen Gehör und damit breite Wirkung. Die Grenzen zwischen Privatem und der Öffentlichkeit lösen sich auf.

Anders als früher enden die Diskussionen heute nicht mehr am heimischen Gartenzaun, sondern erreichen via Facebook, Twitter & Co. ein globales Millionenpublikum. Die nächste Empörungswelle ist nur einen „Post“ oder „Tweet“ entfernt. PR muss sich darauf einstellen: Sie muss echtzeitig, dialogorientiert und authentisch sein.

Auftragskommunikation, aus Prinzip ethisch

PR ist Auftragskommunikation. Sie soll etwas bewirken – ein bestimmtes Anliegen in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses rücken, die eigenen Standpunkte vermitteln, über ein innovatives Produkt informieren etc. Darin liegt nichts Anstößiges, vorausgesetzt PR bedient sich gesellschaftlich akzeptierter Mittel.

Wer mit unethischen Mitteln PR betreibt, läuft Gefahr, das Gegenteil von dem zu bewirken, was beabsichtigt war. Denn der Kommunikationsstil wirkt als positiver wie auch negativer Verstärker von PR. Wir wissen, wie Journalisten „ticken“, und so erwarten auch wir von unseren Klienten, dass sie unser Verständnis von ethischer PR mittragen. So können wir helfen, die kommunikativen Risiken für alle Beteiligten zu eliminieren und entsprechen zudem im Sinne der Kunden unserem ethischen Selbstverständnis.

Gegen den Strom: Persönliche Kommunikation

Bei aller berechtigten Begeisterung für das Social Web – welcher Kanal könnte authentischer sein als die persönliche (direkte) Kommunikation? In einer virtualisierten und entmaterialisierten Welt, die neben viel Nützlichem auch eine ausgeprägte Fake-Kultur hervorgebracht hat, setzen wir ganz bewusst auf die persönliche Begegnung und die Kraft des gesprochenen Wortes. Hintergrundgespräche mit den Medien und Speaker-Opportunities sind deshalb elementare Bausteine unseres Instrumentariums.

Adaptive PR als Instrument der Organisationsentwicklung

So viel Wandel war noch nie. Extrem volatile Finanzmärkte, eine wachsende Interventionsneigung der Politik, das Aufkommen neuer Wettbewerber aus den Schwellenländern – das alles verlangt dem Top-Management permanent Höchstleistungen ab und verleitet dazu, „auf Sicht zu fahren”.

In diesem Umfeld wächst die Bedeutung der Kommunikation. Je dialogorientierter die Kommunikationskultur, desto stärker ist die eigene Organisation mit ihrer Umwelt verwoben. Offenheit bedeutet dabei nicht nur Transparenz, sondern auch Durchlässigkeit – etwa für „weiche Signale“, die Vorboten von Veränderung. In diesem Sinne begreifen wir Kommunikation auch als ein Instrument der Organisationsentwicklung. Denn offene Organisationen sind marktorientierter und damit auch wettbewerbsfähiger.

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