„Integrität als Kernwert ist das Entscheidende“ – Gespräch mit Prof. Dr. Kai C. Andrejewski, Regionalvorstand/Managing Partner KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nach Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre in Göttingen 1993 trat Kai C. Andrejewski bei Coopers & Lybrand Westdeutschland ein. 1998 folgte der Wechsel zur Arthur Andersen GmbH. In dieser Zeit wurde er 1998 zum Steuerberater und 2001 zum Wirtschaftsprüfer bestellt. 2002 wechselte Andrejewski zur renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG, wo er bis heute an verschiedenen Standorten (Berlin, Paris und München) international tätig ist. Neben seiner Unternehmenspraxis hat Andrejewski umfangreiche Lehrerfahrungen im Bereich der internationalen Rechnungslegung, wie an den Universitäten Ulm, Erlangen und Ingolstadt und aktuell an der privaten Hochschule Göttingen. Der ausgewiesene Experte für Fragestellungen in der Anwendung von International Financial Standards gehört unter anderem der Prüfungskommission der Wirtschaftsprüferkammer an. Darüber hinaus engagiert er sich neben dem Beruf in verschiedenen Organisationen wie beispielsweise der Atlantikbrücke.

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Die meisten Operationen sind heutzutage ökonomisch begründet“ – Gespräch mit Dr. med. Martin Marianowicz, Gründer und Leiter der Marianowicz Medizin

Dr. med. Martin Marianowicz ist Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin. Mit seiner über 30-jährigen internationalen Berufserfahrung gilt er als einer der renommiertesten Rückenspezialisten Europas und Wegbereiter orthopädischer Schmerztherapie sowie minimal-invasiver Wirbelsäulen- und Bandscheibenbehandlung. Ausbildungs- und Forschungsaufenthalte führten ihn immer wieder ins Ausland. Er ist Gründer und Leiter des interdisziplinären Zentrums für Diagnose und Therapie in München-Bogenhausen. Seit 1995 ist er außerdem ärztlicher Direktor der Privatklinik Jägerwinkel in Bad Wiessee am Tegernsee. Dr. Marianowicz setzt stets auf die sanfteste Behandlungsmethode sowie auf die Selbstheilungskräfte des Körpers. Er ist Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Buchautor. In diesem Jahr erschien sein neuestes Buch „Arthrose selbst heilen“. Ein Selbsthilfebuch mit ganzheitlichem Anti-Schmerz-Programm macht bis zu 75 Prozent der Operationen überflüssig.

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„Eine Vollbeschäftigung wird es auf Grund der Digitalisierung nie geben.“ – Gespräch mit Dr. Mariana Bozesan, Club of Rome International

Dr. Mariana Bozesan ist erfolgreiche Investorin, Mehrfach-Unternehmerin, Wissenschaftlerin, Futuristin, Philanthropin und Buchautorin. Sie ist die führende Autorität des integralen Nachhaltigkeitsinvestments und setzt sich stets für die Implementierung von integralem Denken mit nachhaltiger Wirkung in Gesellschaft, Finanz- und Businesswelt ein. Dr. Bozesan verbindet traditionelle Investmentkriterien mit sozialen, kulturellen und Umwelt-Kriterien in einer ganzheitlichen Weise, um die künstliche Trennung zwischen Menschen, Erde und finanzieller Rendite aufzuheben. Diese Arbeit brachte Dr. Bozesan die Vollmitgliedschaft im renommierten Club of Rome International ein. Dr. Bozesan gründete mehrere Unternehmen und Investmentgesellschaften wie z.B. AQAL Capital, AQAL AG, Nixdorf Datacenter, sowie die AQAL Foundation und unterstützt mehr als 38 philanthropische Organisationen weltweit. Sie ist Diplom-Informatikerin und KI Expertin (KIT und Stanford) und promovierte Psychologin (Ph.D., Palo Alto).

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15.11.2017, Hilton Munich Park: Was am Ende zählt: Werte, Worte, Taten

Ob in der Politik, Wirtschaft oder Medien: Die schönsten Worte sind nichts wert, wenn keine Taten folgen. Doch von den Worten zu den Taten ist es oft ein weiter Weg, denn zwischen moralischen Werten und wirtschaftlichem Handeln liegen oft unvermeidbare Konflikte. Wer aber die Vorteile unseres Wirtschaftssystems – die Soziale Marktwirtschaft – erhalten will, der muss selbst nachhaltig daran interessiert sein „Werte, Worte und Taten“ in Übereinstimmung zu bringen. In unseren disruptiven Zeiten ist werteorientiertes Handeln von Führungskräften der Schlüssel für Unternehmen, um die Anforderungen der Wissensgesellschaft und die Umwälzungen des Marktes zu bewältigen. Im Arbeitsalltag belässt man es indes allzu oft bei der bloßen Formulierung von Werten. Es bleibt bei Worten, die in Leitbildern ihren Ausdruck finden und sich nicht in den Handlungen der verantwortlichen Führungskräfte spiegeln. Doch wie schafft man es trotz dieses Widerspruches einem als richtig erkannten Wertekodex Worte und Taten folgen zu lassen? Wie kann aus Werten, Worten und Taten Realität werden? Ermutigende Beispiele aus der Welt der Wirtschaft, Finanzen und Medizin stehen im Mittelpunkt des 27. Hilton Talks.

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„China ist die größte Blase der Weltwirtschaftsgeschichte“ ‒ Gespräch mit Dirk Müller, Buchautor, Initiator eines eigenen Aktienfonds, Kolumnist

Dirk Müller ist Finanzexperte, mehrfacher Spiegel-Bestseller Autor, Politikberater und Vortragsredner. Er ist Gründer des Finanzinformationsdienstleisters Finanzethos GmbH mit dem Informationsportal „Cashkurs.com“. Er gilt als „Dolmetscher zwischen den Finanzmärkten und den Menschen außerhalb der Börse“. Sein Weg an der Börse begann 1992, wo er als amtlich vereidigter Kursmakler tätig war. Heute zählt er zu den bekanntesten Börsenexperten Deutschlands, woher auch sein von den Medien vergebener Spitzname „Mr. DAX“ rührt. Als Senator der Wirtschaft Deutschland und Chairman „FairFinance“ des Diplomatic Councils berät er in nationalen und internationalen politischen Angelegenheiten. Beim Hilton Talk spricht Dirk Müller über die Auswirkungen der französischen Parlamentswahlen auf das europäische Wirtschafts- und Finanzsystem und darüber, warum er ein globales Kriegsszenario in diesem Jahr für möglich hält.

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„Die europäischen Schulden dürfen nicht vergemeinschaftet werden“ ‒ Gespräch mit Thomas Schmatz, Vorsitzender der Mittelstands-Union München und Stellvertretender Landesvorsitzender

Mittelständische Unternehmen sind der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft: Über 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler. Sie erwirtschaften mehr als die Hälfte unserer Wertschöpfung, stellen fast 60 Prozent aller Arbeitsplätze und rund 80 Prozent der betrieblichen Ausbildungsplätze bereit. Gleichzeitig ist der Mittelstand der wichtigste Innovations- und Technologiemotor Deutschlands und genießt auch international großes Ansehen. Die Mittelstands-Union ist der einzige Wirtschaftsverband der ausschließlich mittelständische Interessen vertritt und ist die politische Stimme und Anwalt des Mittelstandes und der Mittelschicht. Beim Hilton Talk analysiert Homo Politicus Thomas Schmatz die politische Gemengelage vor der entscheidenden Bundestagswahl im September und diskutiert mögliche Auswirkungen auf Deutschland und Europa.

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„Die Bank von heute wird es in fünf Jahren nicht mehr geben“ ‒ Gespräch mit Ralf Flierl, Chefredakteur Smart Investor

Ralf Flierl ist Gründer und Geschäftsführer der Münchner Smart Investor Media GmbH sowie Chefredakteur des Smart Investor – Das Magazin für den kritischen Anleger. Die Publikation setzt sich in erster Linie mit den Börsen, andererseits aber auch mit dem grundlegenden Gerüst unseres Finanzsystems, mit dem Geld, auseinander. Die Leitideen dazu entstammen der Österreichischen Schule der Ökonomik. Er ist zudem verantwortlich für den frei zugänglichen wöchentlich erscheinenden Newsletter Smart Investor Weekly. Flierl prognostiziert für dieses Jahr eine Baisse und kritisiert die zügellose Gelddruckpolitik von Mario Draghi. Über die Hintergründe der europäischen Bankenlandschaft und Ihre Auswirkungen auf Deutschland berichtet er beim Hilton Talk.

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24.05.2017, Hilton Munich Park: 2017 – Entscheidungsjahr für Deutschland

Mit drei Landtagswahlen und der Bundestagswahl steht das Jahr 2017 ganz im Zeichen politischer Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen auf die Europäische Gemeinschaft. Ob Euro-, Schulden-, Banken-, Finanz-, Wirtschafts-, Währungs- oder Flüchtlingskrise ‒ die Unsicherheit nimmt zu. Abgesehen von dem nicht mehr aufzuhaltenden Brexit und den Herausforderungen einer neuen US-Handelspolitik drohen auch politische Einschläge in der Eurozone. Im Euro-Kernland Frankreich stehen im Mai Präsidentschaftswahlen an. Italien ‒ das Land mit der Euro-skeptischsten Bevölkerung ‒ könnte im Juni eine Parlamentswahl abhalten. Und Griechenland steht im Sommer ohne erneute Finanzhilfen einmal mehr vor der Staatspleite. Welche Konsequenzen erwachsen daraus? Wird der Wahltag am 24. September zum Meilenstein der deutschen Geschichte? Was kann Deutschland tun, um ein Stabilitätsanker der freien Welt zu bleiben? Über Risiken und Chancen im Wahljahr diskutieren wir mit unseren Gästen beim Hilton Talk.

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„Trump dämonisiert sich selbst“ ‒ Gespräch mit Prof. Dr. Michael Stürmer, Historiker und Publizist

Michael Stürmer gilt als einer der renommiertesten Historiker Deutschlands und war von 1973 bis 2003 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dazu kommen Gastprofessuren an internationalen Top-Universitäten, wie z.B. Harvard und der Sorbonne. In den 1980er Jahren war er außenpolitischer Berater der Bundesregierung Kohl und von 1988 bis 1998 Direktor der „Stiftung Wissenschaft und Politik“. Seit 1998 ist er Chefkorrespondent der Tageszeitung Die Welt und der Welt am Sonntag. Er ist nicht nur Autor mehrerer Standardwerke zur deutschen Geschichte, sondern wurde auch durch Talkshowauftritte einem großen Publikum als kenntnisreicher Beobachter des internationalen Politikgeschehens bekannt. Beim Hilton Talk analysiert Michael Stürmer das Ergebnis der US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen und diskutiert etwaige Auswirkungen für Europa.

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„Es ist nicht das Ende der Demokratie“ ‒ Gespräch mit Dr. Meike Zwingenberger, Geschäftsführerin der Stiftung Bayerisches Amerikahaus

„Die Bedeutung der transatlantischen Verbundenheit jüngeren Generationen zu vermitteln und damit konkrete Zukunftsarbeit für Bayern zu leisten“ ist die zentrale Aufgabe der Stiftung Bayerisches Amerikahaus. Seit 2013 leitet Meike Zwingenberger die Institution als Geschäftsführerin. Zuvor war die promovierte Historikerin unter anderem von 1997 bis 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fachbereich Amerikanische Geschichte. Mit der Stiftung Bayerisches Amerikahaus beheimatet München die größte Institution in Deutschland, die sich der Pflege der transatlantischen Beziehungen widmet – unter anderem mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm und der Förderung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Nordamerika-Forschung. Beim Hilton Talk spricht Meike Zwingenberger darüber, welche kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe die diesjährigen US-Wahlen geprägt haben.

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