23.11.2016, Hilton Munich Park: Amerika nach der Wahl: Quo Vadis Europa?

Selten zuvor hat ein US-amerikanischer Präsidentschaftswahlkampf die Welt so in Aufregung versetzt, wie in diesem Jahr. Für die republikanische Partei tritt der kontroverse Polit-Neuling und Immobilienmogul Donald Trump an, der mit seiner Absage an sämtliche Formen der politischen Korrektheit nicht nur sein Land, sondern auch seine eigene Partei spaltet. Als demokratische Kandidatin hat sich die kaum weniger polarisierende und von Skandalen geplagte Hillary Clinton durchgesetzt. Auch auf Europa und Deutschland wird das Wahlergebnis zweifelsohne immense Auswirkungen haben: Welches Gewicht hat die EU noch als Bündnispartner? Welchen Umgang wird die Bundesregierung und die europäische Kommission mit ihrem neuen Ansprechpartner pflegen müssen? Welche Konsequenzen hat die Wahl für die Wirtschafts- und Finanzwelt? Über die aus dem US-Wahlergebnis resultierenden Risiken und Chancen diskutieren wir mit unseren Gästen beim Hilton Talk.

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Prof. Dr. Michael Stürmer
Historiker und Publizist

Michael Stürmer gilt als einer der renommiertesten Historiker Deutschlands und war von 1973 bis 2003 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dazu kommen Gastprofessuren an internationalen Top-Universitäten, wie z.B. Harvard und der Sorbonne. In den 1980er Jahren war er außenpolitischer Berater der Bundesregierung Kohl und von 1988 bis 1998 Direktor der „Stiftung Wissenschaft und Politik“. Seit 1998 ist er Chefkorrespondent der Tageszeitung Die Welt und der Welt am Sonntag. Er ist nicht nur Autor mehrerer Standardwerke zur deutschen Geschichte, sondern wurde auch durch Talkshowauftritte einem großen Publikum als kenntnisreicher Beobachter des internationalen Politikgeschehens bekannt. Beim Hilton Talk analysiert Michael Stürmer das Ergebnis der US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen und diskutiert etwaige Auswirkungen für Europa. Zum Gespräch

 

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Dr. phil. Meike Zwingenberger
Geschäftsführerin der Stiftung Bayerisches Amerikahaus gGmbH

„Die Bedeutung der transatlantischen Verbundenheit jüngeren Generationen zu vermitteln und damit konkrete Zukunftsarbeit für Bayern zu leisten“ ist die zentrale Aufgabe der Stiftung Bayerisches Amerikahaus. Seit 2013 leitet Meike Zwingenberger die Institution als Geschäftsführerin. Zuvor war die promovierte Historikerin unter anderem von 1997 bis 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fachbereich Amerikanische Geschichte. Mit der Stiftung Bayerisches Amerikahaus beheimatet München die größte Institution in Deutschland, die sich der Pflege der transatlantischen Beziehungen widmet – unter anderem mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm und der Förderung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Nordamerika-Forschung. Beim Hilton Talk spricht Meike Zwingenberger darüber, welche kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe die diesjährigen US-Wahlen geprägt haben. Zum Gespräch

 

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Christian von Sydow
Jurist und Mitglied der Amerikanischen Handelskammer

Christian von Sydow ist Wirtschaftsjurist und Partner bei „McDermott Will & Emery“, einer global aktiven Anwaltskanzlei mit Hauptsitz in Chicago. Als Experte für Gesellschaftsrecht, M&A, Privat Equity und Restrukturierung berät und vertritt er hochkarätige nationale und internationale Mandanten. Neben seinen beruflichen Tätigkeiten engagiert er sich stark für die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Unter anderem ist er Vorsitzender des Regionalkomittees Bayern der „Amerikanische Handelskammer“ und gilt somit als kompetente Stimme in Bezug auf die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Über seine Einschätzung, wie die Wahl die Weltwirtschaft beeinflussen wird und was die Europäer nun erwartet, berichtet er beim Hilton Talk. Zum Gespräch

 

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Die Hilton-Talk-Bühne im „Marco Polo Saal“ ist bereit für die 25. Jubiläumsausgabe.

 

 

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Moderator Michael Märzheuser stimmt die Gäste auf die Gesprächsrunde ein.

 

 

 

 

 

 

 

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„Donald Trump hat bewiesen, dass man unsagbare Dinge sagen kann und dafür auch noch belohnt wird.“ – Prof. Dr. Michael Stürmer

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Trotz der Dominanz im Senat und Repräsentantenhaus wird Donald Trump nicht einfach durchregieren können.“ – Dr. Meike Zwingenberger

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Deutschland und USA sind extrem vernetzte Handelspartner und das wird sich auch nicht über Nacht ändern.“ – Christian von Sydow

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wieder sind es über 100 Gäste, die der Gesprächsrunde gebannt folgen.